
Ein Überlaufpool verändert nicht nur den Blick auf den Pool. Er verändert auch, wie das Wasser geführt und die Wasseroberfläche gereinigt wird.
Der Wasserspiegel liegt auf Höhe des Beckenrands. Im Filterbetrieb läuft das Wasser gleichmäßig über die Beckenkante in die umlaufende Überlaufrinne. Von dort gelangt es in das Ausgleichsbecken.
Die Filteranlage saugt das Wasser aus dem Ausgleichsbecken an, filtert es und bereitet es – je nach technischer Ausstattung – zusätzlich auf. Anschließend strömt das gereinigte Wasser über die Einströmdüsen zurück in den Pool.
So entsteht ein kontinuierlicher Wasserkreislauf.
Saubere Oberfläche statt sichtbarer Wasserlinie
Pollen, Staub, Sonnencreme, Fette und andere schwimmende Verunreinigungen sammeln sich vor allem an der Wasseroberfläche. Beim Überlaufpool wird genau diese obere Wasserschicht kontinuierlich über die Beckenkante abgezogen und der Filteranlage zugeführt. Das reduziert Ablagerungen im Bereich der Wasserlinie und unterstützt eine gleichmäßige Reinigung der gesamten Wasseroberfläche. Gleichzeitig entsteht die besondere Optik des Überlaufbeckens: Der Wasserspiegel reicht bis an den Beckenrand.
Pool und Terrasse können dadurch wie eine zusammenhängende Fläche wirken.
AquaLite – die Überlaufrinne aus Betonfertigteilen
Die Überlaufrinne gehört zu den entscheidenden Bauteilen eines Überlaufpools.
Das AquaLite-System besteht aus massiven Betonfertigteilen, die auf der Baustelle versetzt, millimetergenau ausgerichtet und mechanisch fixiert werden. Dadurch entsteht eine präzise definierte Grundlage für die Beckenkante und einen gleichmäßigen Wasserüberlauf.
Warum hat die AquaLite-Rinne ein Gefälle?
Ein besonderes Merkmal der AquaLite-Rinne ist das definierte Gefälle am Rinnengrund.
Dadurch wird das überlaufende Wasser gezielt zu den vorgesehenen Abläufen geführt, anstatt unnötig in der Rinne stehen zu bleiben. Das bringt im täglichen Betrieb praktische Vorteile: Wasser und eingetragene Verschmutzungen werden besser abgeführt und die Rinne lässt sich leichter reinigen. Auch im Winterbetrieb ist das Gefälle von Vorteil. Restwasser kann gezielt zu den vorgesehenen Abläufen geführt werden. Dadurch bleibt weniger Wasser in der Überlaufrinne stehen, das bei niedrigen Temperaturen gefrieren könnte.
Das reduziert die Gefahr von Eisbildung und mögliche Frostbelastungen in der Überlaufrinne.
Welches Modell passt zu Ihrem Pool?
Das AquaLite-System ermöglicht unterschiedliche Lösungen für Garten, Terrasse und Grundstückssituation. Die technische Grundlage bleibt dabei dieselbe – die sichtbare Ausführung richtet sich nach Architektur, Lage und gewünschter Gestaltung.
Harmonisch in die Terrasse integriert
Für eine besonders ruhige Gestaltung kann die Überlaufrinne optisch in den Terrassenbelag integriert werden. Die Abdeckung wird passend zum Material der Terrasse gestaltet. Dadurch tritt die Überlaufrinne optisch in den Hintergrund. Wasserfläche, Beckenrand und Terrasse können so zu einer nahezu durchgehenden Fläche werden.

Kaskadenrinne für Hanglagen
Bei Grundstücken mit Aussicht kann eine Beckenseite als tieferliegende Überlaufkante ausgeführt werden.
Das Wasser läuft über diese Kante ab und erzeugt den charakteristischen Infinity-Effekt. Aus dem richtigen Blickwinkel scheint die Wasserfläche in die Landschaft überzugehen.
Gerade bei Hanglagen lässt sich die vorhandene Topografie so gezielt in die Gestaltung des Pools einbeziehen.
Neubau, Umbau oder Sanierung
Ein Überlaufpool muss nicht immer komplett neu entstehen.
Das AquaLite-System kann für unterschiedliche Projekte eingesetzt werden – vom neuen Gartenpool bis zur Sanierung eines bestehenden Beckens.
Auch der Umbau eines vorhandenen Skimmerbeckens zu einem Überlaufpool kann je nach baulichen Voraussetzungen möglich sein.
Ob sich ein bestehendes Becken dafür eignet, wird anhand von Konstruktion, Zustand, Höhenverhältnissen und vorhandener Pooltechnik geprüft.
In fünf Schritten zum fertigen Überlaufpool
Sie beschreiben uns Ihr Vorhaben. Wir bringen Sie mit einem geeigneten Fachbetrieb zusammen.
Ab der konkreten Projektplanung arbeiten Sie direkt mit dem ausführenden Betrieb.
Klare Zuständigkeiten: Der Fachbetrieb plant und baut. Bei Fragen zum AquaLite-System steht der Hersteller unterstützend zur Verfügung.
1. Anfrage und Erstberatung
Sie beschreiben Ihr Vorhaben über das Anfrageformular.
Hilfreich sind Angaben zu Grundstück, gewünschter Poolgröße, Beckenform, Bauweise und geplantem Zeitraum.
Auch wenn noch nicht alle Details feststehen, können Sie bereits eine Anfrage stellen.
2. Passenden Fachbetrieb finden
Wir klären die wichtigsten Eckpunkte und leiten Ihre Anfrage an einen geeigneten Partnerbetrieb in Ihrer Region weiter.
Regionale Betriebe kennen die örtlichen Gegebenheiten und arbeiten mit Lieferanten und weiteren Gewerken vor Ort.
Ist in Ihrer unmittelbaren Region noch kein Partner verfügbar, prüfen wir, ob ein Betrieb aus einer angrenzenden Region Ihr Projekt übernehmen kann.
3. Planung und Vor-Ort-Termin
Bei Bedarf sieht sich der Fachbetrieb das Grundstück oder das bestehende Schwimmbecken vor Ort an.
Dabei werden unter anderem Beckenform, Überlaufrinne, Terrassenbelag und Pooltechnik aufeinander abgestimmt.
Bei Umbauten und Sanierungen wird zusätzlich geprüft, welche vorhandenen Bauteile weiter genutzt werden können.
Anschließend kann festgelegt werden, welche AquaLite-Ausführung zum Projekt passt.
4. Angebot und Bauzeitplan
Der ausführende Fachbetrieb erstellt das konkrete Angebot.
Darin werden Leistungen, Zuständigkeiten und die geplante Ausführung beschrieben. Zusätzlich wird der zeitliche Ablauf des Projekts abgestimmt.
Vertrag und Abrechnung erfolgen direkt zwischen Ihnen und dem ausführenden Fachbetrieb.
5. Bau und Übergabe
Beckenkörper, AquaLite-Rinne, Abdichtung beziehungsweise Folie und Pooltechnik werden entsprechend der vereinbarten Ausführung hergestellt und montiert.
Nach Fertigstellung erhalten Sie eine Einweisung in Bedienung, Technik und Wasserpflege.
Dann fehlt nur noch eines: Wasser rein. Und schwimmen.
Was wir für Ihre Anfrage benötigen
Je mehr wir über Ihr Projekt wissen, desto schneller kann eine erste Einschätzung erfolgen.
Hilfreich sind:
• gewünschte Poolgröße und Beckenform
• Standort des Pools
• ebenes Grundstück oder Hanglage
• Zufahrt für Baumaschinen
• geplante Bauweise: Beton, Schalstein oder Styroporstein
• bei Sanierungen Fotos und Maße des vorhandenen Beckens
• gewünschter Zeitraum für die Umsetzung
• gewünschte Eigenleistungen
Noch nicht alles entschieden? Kein Problem. Viele Details werden erst gemeinsam mit dem Fachbetrieb festgelegt.
Sie möchten Ihren Pool teilweise selbst bauen?
Auch Eigenleistungen können bei der Projektplanung berücksichtigt werden.
Geben Sie bei Ihrer Anfrage an, welche Arbeiten Sie selbst übernehmen möchten.
Der Fachbetrieb kann anschließend gemeinsam mit Ihnen festlegen, welche Arbeiten Sie selbst ausführen können und welche Leistungen für eine fachgerechte Umsetzung des AquaLite-Systems durch den Fachbetrieb übernommen werden sollten.
Häufige Fragen
Was kostet es, einen Überlaufpool bauen zu lassen?+
Das hängt von Größe, Beckenkonstruktion, Rinnenmodell, Belag und Technik ab. Nach dem Vor-Ort-Termin erhalten Sie vom Fachbetrieb ein Fixangebot mit klar beschriebenen Leistungen. Die Vermittlung über AquaLite kostet nichts.
Wie lange dauert der Bau eines Überlaufpools?+
Je nach Umfang meist einige Wochen vom Aushub bis zur Übergabe. Der Beckenkopf mit dem AquaLite-System ist dabei deutlich schneller fertig als eine geschalte Rinne, weil die Fertigteile nur versetzt, justiert und fixiert werden, bei üblichen Privatpools an einem Tag.
Kann ich mein bestehendes Skimmerbecken zum Überlaufpool umbauen?+
In vielen Fällen ja. Für Sanierungen gibt es eigene Rinnenmodelle, etwa für Fliesen- und beschichtete Becken. Der Fachbetrieb prüft vor Ort, ob Beckenkörper und Technik den Umbau zulassen.
Wer ist mein Vertragspartner?+
Der Fachbetrieb, der Ihren Pool baut. AquaLite vermittelt und begleitet bei Systemfragen, Angebot, Vertrag und Gewährleistung liegen beim ausführenden Betrieb.
Was passiert, wenn es in meiner Region noch keinen Partnerbetrieb gibt?+
Dann melden wir uns trotzdem. Wir prüfen, ob ein Betrieb aus einer Nachbarregion Ihr Projekt übernehmen kann, oder beraten Sie direkt beim Hersteller.
Kann ich Teile selbst machen?+
Ja. Geben Sie im Anfrageformular bei der Frage nach der Bauweise an, dass Sie einen Teil selbst bauen möchten. Manche Betriebe übernehmen nur Beckenkopf und Technik, wenn Sie Aushub oder Außenanlagen selbst organisieren. Komplette Pakete für Selbstbauer gibt es bei unserer Schwestermarke Rinnenmax.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Anfrage?+
So früh wie möglich, am besten im Herbst oder Winter vor der Saison, in der gebaut werden soll. Dann bleibt Zeit für Beratung, Angebot und eventuelle Genehmigungen, und der Betrieb kann Ihr Projekt fest einplanen.
Woran erkenne ich einen geeigneten Poolbauer?+
Daran, dass er das Rinnensystem kennt und dafür geschult ist. Ein Überlaufpool steht und fällt mit der Genauigkeit am Beckenkopf. Senden Sie uns Ihre Anfrage, dann wählen wir einen Betrieb aus, der mit dem AquaLite-System arbeitet.
Ist die Beratung wirklich kostenlos?+
Ja. Die Erstberatung und das Erstgespräch mit dem Fachbetrieb sind kostenlos und unverbindlich. Kosten entstehen erst, wenn Sie das Angebot des Betriebs annehmen.


